„Ich weiß nicht, ob es für das Auge und für die Seele viel Schöneres gibt, als am Meer abzuschwingen.“
Fabio Keck, ORTOVOX Ambassador
Ein Freeride-Film, der Kapitel füllt. Kapitel über das Freeriden, Frust und Freundschaften. Von Georgien bis nach Lyngen, Norway.
Es ist so eine Sache mit der Theorie und der Praxis. Einmal fügen sie sich perfekt wie Gin und Tonic, ein anderes Mal klaffen sie auseinander wie Pantoffel und Pumps. In der Theorie sollte in Georgien einer der großartigsten, unterhaltsamsten, bildgewaltigsten Freeride-Filme entstehen – oder zumindest ein Freeride-Film, bei dem alle Beteiligten eine Menge Spaß im tiefen Powder von Swanetien haben.
Swanetien liegt am Hauptkamm des Großen Kaukasus, im Nordwesten Georgiens. Die Berge um das Städtchen Mestia sind wild, hoch und steil. In der Theorie die perfekte Leinwand, um big lines für den neuen ORTOVOX Freeride-Film zu zeichnen. Nur mag eben der Plan manchmal nicht zur Praxis passen. Um es kurz zu machen: Der Schnee war mega, aber der Schneedeckenaufbau extrem sketchy. Es war einfach zu gefährlich. Die Crew musste nach einer Woche abbrechen.
„Gerade beim Freeriden braucht es ganz viel, das zusammenspielen muss. Es ist ein brutaler Struggle, aber eben auch das, was es ausmacht. Und wenn sich dann alles fügt, ist es einfach nur magisch.“
Max Draeger, Fotograf

LYNGEN, NORWAY.
Und so machte sich das Team mit Fotograf Max Draeger, den Filmern Dani Niederkofler und Fabian Spindler sowie den Ridern Fabio Keck, Konsti Ottner und Bine Schipflinger auf, um es im Norden Norwegens erneut zu versuchen. In der dünn besiedelten Insel-Welt der Lyngen Alpen, 350 Kilometer nördlich des Polarkreises, hatte es im März nochmals massiv geschneit. Die Sechs freuten sich auf tiefen Powder, frischen Fisch und diese einzigartige Kombination aus Fjäll und Fjord, aus blauem Meer und weißen Hängen. Theoretisch also das perfekte Setting… Aber auch in Nordnorwegen zeichnet die Realität ihr eigenes Bild und so gilt es, mit besonderer Akribie die Hausaufgaben zu machen, die Bedingungen zu studieren, Schneeprofile zu schaufeln und so viel Informationen zu sammeln wie möglich.
„In den Alpen sind wir verwöhnt, weil wir so eine Fülle an Informationen haben. In Lyngen ist das keinesfalls so, da musst du froh sein, wenn du eine Wetterstation findest. Daran musst du deinen „Alpenkopf“ erst einmal gewöhnen.“
Fabio Keck, ORTOVOX Ambassador

Und dann kommen sie doch. Die Momente am Gipfel mit freiem Himmel, steilen Flanken und der Chance, die eigene Spur in den Schnee zu zeichnen. Große Lines und feine Spines. Und das mit einer Crew, die man niemals tauschen würde.
„Für mich ist es immer der Wahnsinn, mit Menschen unterwegs zu sein, die so fürs Skifahren brennen. Manchmal findest du eben keine massiven Lines, dafür aber mit den richtigen Leuten massiv viel Spaß.“
Fabio Keck, ORTOVOX Ambassador

Viel Spaß mit How to Draw a Line!
Crew:
Sabine Schipflinger, Fabio Keck, Konstantin Ottner, Fabian Spindler, Daniel Niederkofler und Max Draeger














